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Flüchtlingsdrama in Syrien: UNO schlägt Alarm

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Flüchtlingsdrama in Syrien: UNO schlägt Alarm

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Die anhaltende Gewalt in Syrien treibt immer mehr Menschen in die Flucht. Die Vereinten Nationen schlagen Alarm. Mehr als zwei Millionen Menschen seien auf Hilfe angewiesen und bald werde die Zahl der Flüchtlinge die Möglichkeiten der UNO überschreiten.

Frankreich und Großbritannien forderten die Weltgemeinschaft zu Spenden für die Menschen in Syrien auf. Der britische Außenminister William Hague erklärte: “Humanitäre Mitarbeiter und Hilfszentren in Syrien werden gezielt angegriffen. Wir verurteilen das aufs schärfste und hoffen, dass die syrische Regierung die heutige Nachricht vom Sicherheitsrat erhalten wird: Damaskus muss seine humanitären Pflichten einhalten und seine Bevölkerung schützen.”

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu fand klare Worte und fragte wie lange die Welt tatenlos zuschauen wolle, wie eine ganze Generation durch willkürliche Bombardements und gezielten Beschuss in Azaz und Aleppo ausgelöscht werde.

Während die Vereinten Nationen in New York bisher vergeblich um eine Lösung des Syrien-Konflikts ringen, gehen die Kämpfe in Damaskus und Aleppo unvermindert weiter.