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Romney verspricht Amerika eine bessere Zukunft

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Romney verspricht Amerika eine bessere Zukunft

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Mitt Romney hat auf dem Parteitag der Republikaner in Tampa die bislang wichtigste Rede seines Lebens gehalten. Er nahm die Spitzenkandidatur offiziell an und stellte sich als Problemlöser dar, der die USA aus der Wirtschaftskrise führen kann. Er umgarnte die Frauen und versprach den Amerikanern die Schaffung von 12 Millionen Jobs:

“Heute ist es an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Es ist an der Zeit, die Enttäuschungen der vergangenen vier Jahre hinter uns zu lassen. Lassen wir die Spaltungen und die Schuldzuweisungen beiseite – lasst uns nach vorne blicken. […] Obamas Wirtschaftspolitik hat die Mittelklasse erdrückt. Das durchschnittliche
Familieneinkommen ist um 4.000 Dollar gesunken, aber die Versicherungsbeiträge sind höher, die Lebensmittel sind teurer, und die Benzinpreise haben sich verdoppelt. Heute leben mehr Amerikaner als je zuvor in Armut. Fast einer von sechs ist betroffen. Schaut Euch um, das sind keine Fremden, sondern Eure Brüder und Schwestern, Eure Mitbürger. Obamas Politik hat keine Jobs geschaffen, sondern Jobs vernichtet.”

Zum Abschluss seiner Rede versprach Romney, er werde den Amerikanern und ihren Familien helfen.

Unser Korrespondent Stefan Grobe fasst zusammen:
“Für viele Republikaner hier in Tampa ist Mitt Romney ein Hoffnungsträger. Doch das wird vielleicht nicht ausreichen. Umfragen zufolge hat er weniger als ein Drittel der Lateinamerikaner und so gut wie gar keine Afroamerikaner überzeugt. Romney wird sich um diese Minderheiten bemühen müssen. Ihm steht ein harter Kampf bevor.”