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Romney verspricht Amerikanern 12 Millionen neue Jobs


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Romney verspricht Amerikanern 12 Millionen neue Jobs

Die Republikaner hat er begeistert, Beobachtern fehlte weiter die Leidenschaft: Mitt Romney hat in seiner großen Parteitagsrede die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten angenommen und den Amerikanern 12 Millionen neue Jobs versprochen.

Bis 2020 will er die USA außerdem unabhgäng von Energieimporten machen. Romney will Schulden abbauen, die US-Armee soll aber weiter die stärkste der Welt bleiben.

In seiner Rede beschwor er vor allem die enttäuschten Hoffnungen der Obama-Jahre.

Und darauf setzen auch viele seiner Anhänger: “Es wird knapp werden, doch ich erwarte letztlich, dass die Republikaner siegen, denn die letzten vier Jahre waren nicht leicht. Ich glaube, die Leute wollen einen Wechsel”, meint einer der Parteitagsbesucher, ein anderer verweist auf die Stimmung: “Der Parteitag 2008 hatte nicht diese Begeisterung bei den Republikanern, damals schien alle Begeisterung auf Barack Obamas Lager gerichtet, wegen unserer Geschichte und auch wegen alles Anderen, was damals passierte. Diesmal ist es wie ein Revival, es ist Hoffnung.”

Menschlicher sollte der Parteitag Mitt Romney zeigen, in seiner Rede ging der Kandidat denn auch ausführlich auf sein Familienleben ein und ließ Mitglieder seiner Mormonengemeinde von seinem Mitgefühl schwärmen.

In den Umfragen liegt er mit Obama Kopf an Kopf – und letzterer hat nächste Woche seinen großen Auftritt.

“Für viele Republikaner hier in Tampa ist Mitt Romney der Hoffnungsträger”, berichtet unser Amerika-Korrespondent. “Doch das wird vielleicht nicht genug sein. Den Umfragen zufolge kann er nur weniger als ein Drittel der Hispanos und fast keinen Afroamerikaner von sich überzeugen. Er wird sich nun sehr um diese Minderheiten bemühen müssen. Ihm steht ein harter Kampf bevor.”

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