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Sardische Alu-Arbeiter fürchten, dass ihr Job als nächster verschwindet

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Sardische Alu-Arbeiter fürchten, dass ihr Job als nächster verschwindet

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Frustrierte Arbeiter aus Sardinien haben in Rom vor dem Arbeitsministerium protestiert. Der amerikanische Aluminium-Konzern Alcoa hatte Produktionsstopps in drei Werken in Italien und Spanien mit 1500 Beschäftigten angekündigt – für die Produktionsstätte Portovesme auf Sardinien müsse bis November ein Käufer gefunden werden. Bei ihnen seien mehr als 1000 Arbeitsplätze bedroht, fürchten die Arbeiter.

Einige von ihnen waren vor einer Woche im Hafen der Inselhauptstadt Cagliari ins Wasser gesprungen, um eine Fähre am Anlegen zu hindern. Mehrere hundert Alcoa-Mitarbeiter blockierten zeitweise den Flughafen.

Eine Autostunde südlich des Alcoa-Werks haben sich Bergleute mit Sprengstoff in ihrer Mine verschanzt, um gegen deren Schließung zu protestieren.

Auf Sardinien sind 16 Prozent auf Jobsuche, 40 Prozent der Jugendlichen. 22.000 Arbeitnehmer verloren in den vergangenen zwölf Monaten ihren Job.

mit Reuters