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Tödliche Hantavirus-Infektionen im kalifornischen Yosemite-Park

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Tödliche Hantavirus-Infektionen im kalifornischen Yosemite-Park

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Die US-Behörden schlagen Alarm: Bis zu 10.000 Besucher, die zwischen Juni und August im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien waren, könnten sich mit dem tödlichen Hanta-Virus infiziert haben. Zwei Besucher sind schon gestorben, mehrere Infektionen wurden nachgewiesen. Die Behörden schrieben etwa 3.000 Besucher an und rieten diesen, vorsichtshalber zum Arzt zu gehen.

Das Virus wird durch Kot, Urin und Speichel von Nagetieren wie Mäusen und Ratten übertragen, und in den Mietzelten des Parks wurden Mäusehinterlassenschaften gefunden. Der Mensch kann sich schon durch Einatmen von verunreinigtem Staub infizieren. Die Symptome bei Erkrankung ähneln denen einer Grippe – Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Die Erkrankung endet in vielen Fällen tödlich mit Atem- oder Organversagen. Bei früher Erkennung sind die Überlebenschancen höher.