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Neuer Down-Syndrom-Test

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Neuer Down-Syndrom-Test

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Das Down-Syndrom, auch bekannt unter der Bezeichnung Trisomie 21, geht auf eine Veränderung des Erbguts zurück und führt sowohl zu geistigen als auch zu körperlichen Einschränkungen. In Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz wird seit kurzem ein neuer Bluttest angeboten, der es ermöglicht Trisomie 21 ohne Furchtwasseruntersuchung bei Embryos zu erkennen. Beim neuen Test wird der Schwangeren Blut abgenommen, darin sind winzige DNA-Abschnitte des Embryos enthalten. Im Labor stellen Wissenschaftler fest, wie oft das Chromosom 21 vorhanden ist. Bei dreifacher Präsenz hat das Ungeborene Trisomie 21. Das neue Verfahren ist risikofrei für Mutter und Kind im Gegensatz zur Fruchtblasenpunktion, die medizinische Probleme bis hin zur Frühgeburt verursachen kann. Nach Einschätzung des Hersteller-Unternehmens kann der neue Test die Zahl der durch Fruchtblasenpunktion ausgelösten Fehlgeburten verringern. Das Verfahren hatte im Vorfeld zu hitzigen Diskussionen geführt. Kritiker sehen die Gefahr der pränatalen Selektion.