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Demokraten stimmen sich auf Parteitag ein

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Demokraten stimmen sich auf Parteitag ein

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Mit einer Straßenparade hat die amerikanische Stadt Charlotte den Parteitag der Demokraten eingeläutet. In den kommenden drei Tagen werden diese Präsident Barack Obama offiziell zu ihrem Kandidaten für die Wahlen im November machen. Obama und sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney liegen in den Umfragen fast Kopf an Kopf. Die Themen im Wahlkampf spielen deshalb eine besonders wichtige Rolle.

Das Thema Jobs darf nach Meinung von Obama-Anhängerin Gayle Bess nicht fehlen. Viele Menschen seien arbeitslos, wovon die ganze Familie betroffen sei, denn es komme kein Essen auf den Tisch.

Obama müsse beweisen, dass er das Zeug habe, sein Programm in den nächsten vier Jahren umzusetzen und dass der Wandel möglich sei, erklärte Kristen Whalen aus Charlotte.

First Lady Michelle Obama reiste an diesem Montag schon an. Bei ihrer Rede zur Eröffnung am Dienstag Abend wird sie die Menschen auffordern, sich am 6. November nicht zu enthalten, sondern zur Wahl zu gehen.

Der Chef des Weißen Hauses machte sich währenddessen ein Bild von den Schäden des Tropensturms Isaac in Louisiana und lobte das Krisenmanagement vor Ort.

Die Erwartungen an seine Rede am Donnerstag auf dem Parteitag sind hoch: Von ihm werden Antworten erwartet, warum es in einer möglichen zweiten Amtszeit wirtschaftlich bergauf gehen solle. Seit dem Platzen der Immobilienblase 2007 kommt die US-Wirtschaft nicht mehr in Schwung.