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Immer mehr Flüchtlinge in Syrien


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Immer mehr Flüchtlinge in Syrien

Die blutigen Kämpfe in Syrien treiben immer mehr Menschen in die Flucht. Allein im August haben nach
Angaben der Vereinten Nationen 103.000 Menschen das Bürgerkriegsland verlassen – so viele wie nie zuvor. Deutschland ist nach Angaben des Außenministeriums in Berlin grundsätzlich zur Aufnahme von Flüchtlingen bereit. Schwerpunkt der deutschen Hilfe bleibe jedoch die Versorgung “vor Ort”, sagte Ressortchef Guido Westerwelle am Rande eines Treffens der internationalen Syrien-“Freundesgruppe” in Berlin.

Seit Beginn der Kämpfe vor rund eineinhalb Jahren haben bereits 235.000 Syrer in Nachbarländern Zuflucht gesucht. Nach Überzeugung von Helfern sind tatsächlich aber weit mehr Menschen aus Syrien geflohen.

Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Peter Maurer, mahnte bei einem Treffen mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad in Damaskus einen ungehinderten Zugang zu den notleidenden Menschen und zu Häftlingen in Syrien an. Assad hatte seine Unterstützung zugesichert, solange sich das Rote Kreuz “unparteiisch und unabhängig” verhielte. Der syrische Staatschef sagte zu, das Rote Kreuz werde nicht behindert werden.

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