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Syrien: Kampfjets bombardieren Rebellenstädte

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Syrien: Kampfjets bombardieren Rebellenstädte

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Bei einem Luftangriff der syrischen Armee sind mindestens 18 Menschen getötet worden. Ein Kampfflugzeug nahm die von Rebellen gehaltene Stadt Al-Bab im Nordwesten des Landes unter Beschuss. Unter den Opfern sind sechs Frauen und zwei Kinder, berichtet die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Auch die Stadt Aleppo ist erneut unter heftigen Beschuss durch die Regierungstruppen geraten. Aktivisten berichten u.a. von Luft- und Mörserangriffen. Dabei seien zahlreiche Gebäude beschädigt worden, wie dieses Amateurvideo belegen soll.

Tausende Syrer befinde sich derzeit auf der Flucht und versuchen in die Türkei zu kommen. In Bab Al Salameh berichtet Joussef Al Hajjy, sein Bruder sei vor fünf Tagen getötet worden. Die Familie sei nach Azaz gereist um ihn zu beerdigen. Während der Trauerfeier hätte dann ein Kampfflugzeug zwei Raketen abgefeuert, die direkt hinter ihrem Haus eingeschlagen seien.

Unterdessen traf der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Peter Maurer, Syriens Präsident Assad. Maurer äußerte dabei seine Besorgnis über die sich drastisch verschlechternde humanitäre Situation in dem Land, teilte das Rote Kreuz mit. Zudem setzte er sich bei seinem Besuch für einen besseren Zugang für die Mitarbeiter von Hilfsorganisationen ein.