Eilmeldung

Eilmeldung

Ungewollte Ferien in der Ukraine

Sie lesen gerade:

Ungewollte Ferien in der Ukraine

Schriftgrösse Aa Aa

Sie vertrauten ihrem Manager und träumten von einer Profi-Karriere in der Ukraine. Doch die Hoffnung der meisten der 13 nigerianischen Fußballer zerplatzte wie eine Seifenblase – nun sitzen die Männer seit Juli in einer ehemaligen Ferienanlage in Dneprodzerzhinsk fest.

“Unser Manager hat uns aus Nigeria hierher gebracht. Jetzt ist er in Donetsk und versucht, uns zu Mannschaften zu vermitteln”, sagt einer der Fußballer.

Drei der Nigerianer stehen immerhin schon mit ukranischen Clubs in Kontakt und haben die Aussicht auf einen Vertrag. Doch ihre neun übrigen Landsmänner hängen in der Luft. Mit knapp 20 Euro pro Tag müssen die Nigerianer zurechtkommen, das geht mehr schlecht als recht. Doch sie halten sich fit und trainieren mit einer Mannschaft aus der Gegend. Die Hoffnung, dass sie doch noch den ersehnten Vertrag bei einem Proficlub unterschreiben können, haben sie noch nicht aufgegeben.