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Ban: "Brutale Wendung in Syrien"

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Ban: "Brutale Wendung in Syrien"

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Der Syrienkonflikt hat nach Meinung des UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon eine brutale Wendung genommen. Er gab mehreren Staaten die Schuld, beide Seiten – Oppositionelle und Regierung – mit Waffen zu beliefern: Die Vereinten Nationen beschuldigen den Iran, das Regime in Damaskus zu unterstützen. Laut Assad-Regierung wiederum erhalten die Oppositionellen Waffen aus Katar und Saudiarabien.

Ein schweres Erbe, das auf dem neuen Syrienvermittler Lakhdar Brahimi lastet. Trotzdem erklärte er, er freue sich auf seinen Besuch in einigen Tagen in Damaskus – und in all jenen Staaten, die dazu beitragen können, dass der politische Prozess in Syrien den Weg zu einem Übergang frei macht, der die Hoffnungen des syrischen Volkes respektiere.

Währenddessen versprach Syriens Präsident Assad dem Roten Kreuz, mehr humanitäre Hilfe zuzulassen. Es mangelt an Trinkwasser und Nahrung, an sanitären Anlagen und medizinischer Versorgung. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen brauchen 2,5 Millionen Menschen in Syrien humanitäre Hilfe.