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"Es ist als wäre es gestern passiert" - Gedenken an das Olympia-Massaker von 1972

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"Es ist als wäre es gestern passiert" - Gedenken an das Olympia-Massaker von 1972

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In München ist an diesem Mittwoch der Opfer des Attentats bei den olympischen Spiele 1972 gedacht worden. Palästinensische Terroristen hatten Israelische Athleten als Geiseln genommen. Am Ende gab es 17 Tote auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck. Dorthin kamen 600 Gäste, darunter die ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, die sich mit folgenden Worten an die Hinterbliebenen wandte: “Wir sind Ihre Mitstreiter. Uns in Bayern, uns in Deutschland ist es eine
Selbstverständlichkeit, eine heilige Pflicht, vereint und geschlossen ein klares, kraftvilles Zeichen zu setzen, für für Freiheit, Hoffnung und den Erhalt und die Stärkung unserer gemeinsamen Werte.”
An der Zeremonie nahmen Israels Vize-Premier Silvan Schalom,Überlebende teil. Zuvor waren in der Connolly-Straße 31 des Olympischen Dorfes Kränze abgelegt worden. Dort hatte die Geiselnahme begonnen. Dan Alon, ein Überlebender Athlet erzählte: “Es ist als wäre es gestern passiert. Da kommen starke Emotionen hoch. Besonders wenn ich hier vor der Nummer zwei stehe. Dort bin ich damals als erster vor allen anderen reingegangen, was sich als schicksalhaft erwies. Es ist sehr schwierig, jetzt hier zu stehen.”