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Ölpest: US-Regierung knöpft sich BP vor

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Ölpest: US-Regierung knöpft sich BP vor

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Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko könnte dem britischen Konzern BP weiterhin teuer zu stehen kommen.

Das US-Justizministerium wirft dem Unternehmen
“grobe Fahrlässigkeit” und “mutwilliges Fehlverhalten” vor. Wenn es das beim bevorstehenden Prozess im Januar beweisen kann, droht BP eine Schadensersatzzahlung von bis zu 21 Milliarden Dollar.

Beobachtern zufolge hat Washington die Geduld mit dem Konzern verloren und will ihn so hart wie möglich bestrafen.

Nach der Explosion der BP-Ölplattform
“Deepwater Horizon” im April 2010, bei der elf Menschen starben, waren hunderte Millionen Liter Öl ins Meer gelaufen.

BP weist den Vorwurf der “groben Fahrlässigkeit” zurück. Der Konzern hat sich mit Fischern und anderen Opfern der Ölpest bereits auf Entschädigungszahlungen von rund acht Milliarden Dollar geeinigt. Washington möchte diese Einigung nicht blockieren, machte aber klar, dass dies weitere Zahlungen nicht ausschließe.