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Pannenhilfe für europäische Autobauer

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Pannenhilfe für europäische Autobauer

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Hallo, ich bin Chris Burns. Willkommen bei “The Network”. Wir haben uns wieder Experten eingeladen, um einem Thema auf den Grund zu gehen. Meine Gäste haben nur 25 Sekunden, um zu antworten – nicht mehr. Und das ist unser Thema:

Es war ein Schock für die französische Politik – und nicht nur für sie. Peugeot will 8000 Jobs streichen und mindestens ein Werk schließen. Sofort protestierten die Arbeiter und die gerade gewählte sozialistische Regierung. Als Grund für die Entscheidung nannte der Autobauer die schlechten Verkaufszahlen infolge der Euro-Krise. Einige Experten geben dagegen den Importen aus Südkorea die Schuld – die Folge eines neuen Freihandelsabkommens. Andere sehen das Problem in der fehlenden Leistungsfähigkeit, den hohen Steuern und Arbeitskosten. Die europäische Autoindustrie hat zudem seit Jahren Überkapazitäten – mancher meint, es sei höchste Zeit die Produktion zu drosseln und Firmen sollten fusionieren. Oder ist es ein grundsätzliches Problem? Experten fordern die Arbeitskosten und die Leistungsfähigkeit in vielen Bereichen anzupassen. Sie wollen zudem verhindern, dass die alten Industriebereiche die Neuen daran hindern, Jobs zu schaffen.

Die “The Network”-Interviewpartner sind: Ivan Hodac, Generalsekretär des Verbands der europäischen Autohersteller. Außerdem Luc Triangle, stellvertretender Generalsekretär von IndustriALL, dem europäischen Gewerkschaftsdachverband. Und ebenfalls dabei ist Catherine Trautmann, Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie.