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"Wadjda" kämpft auf der Mostra für die Rechte der Frauen

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"Wadjda" kämpft auf der Mostra für die Rechte der Frauen

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Der Film “Wadjda” ist ein kleines Wunder und sorgt auf der Mostra in Venedig für staunende Bewunderung. Der Streifen handelt von einem Mädchen, das in Riad lebt und gegen die strikten Regeln ihrer Gesellschaft rebelliert. Sie trägt ihr Haar offen, hört Popmusik und möchte unbedingt Fahrrad fahren. All das dürfen Frauen in ihrer Heimat nicht. “Wadjda” ist der erste, ganz in Saudi-Arabien gedrehte Spielfilm. Und noch wichtiger: Verantwortlich für Regie und Drehbuch ist eine Frau, Haifaa Al Mansour. Der von den Deutschen Gerhard Meixner und Roman Paul produzierte Film läuft in Venedig in der Nebenreihe Orrizonti.