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Merkel in Spanien unerwünscht

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Merkel in Spanien unerwünscht

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Mehr als 300 Demonstranten haben sich in Madrid versammelt, um gegen den Besuch der deutschen Kanzlerin Angela Merkel zu protestieren. Sie machen sie verantwortlich für das harte Sparprogramm, das Spanien auferlegt wurde.

Merkel hatte sich zuvor mit Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy getroffen und betont, im Kampf gegen die Euro-Schuldenkrise müssten die Politiker ihre Hausaufgaben erledigen. Zu den Plänen der Europäischen Zentralbank nahm sie nicht direkt Stellung.

Italiens Ministerpräsident Mario Monti begrüßte die Entscheidung der EZB. Der Plan zum unbegrenzten Kauf von Staatsanleihen sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer besseren Steuerung der Euro-Zone sagte Monti in Rom vor einem Gespräch mit Manuel Barroso. Laut dem EU-Kommissionspräsidenten ist die Krise zu meistern, aber nur wenn alle gemeinsam an einem Strick ziehen.