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Arbeitsmarktzahlen drängen Obama in Defensive


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Arbeitsmarktzahlen drängen Obama in Defensive

Wenige Stunden nach dem Parteitag der Demokraten ist Barack Obama wieder auf Wahlkampftour. Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht hat den Präsidenten in die Defensive gedrängt. Im August wurden 96 000 neue Jobs geschaffen – weit weniger als erwartet – und nicht die Zahl mit der er Wahlkampf machen kann. Und so sagte Obama: “Das reicht nicht. Wir müssen schneller neue Jobs schaffen. Wir müssen die durch die Krise enstandene Lücke schneller schließen. Wir müssen stärker aus der Krise herausgehen, als wir in sie hineingingen”. Bei seiner offiziellen Nominierung zur Wahl am 6. November hatte Obama die Amerikaner um mehr Zeit gebeten. Sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney nutzte die Arbeitsmarktzahlen, um seinen Gegner anzugreifen: “Nichts von dem, was der Präsident in den vergangenen dreieinhalb, vier Jahren gemacht hat, zeigt dem amerikanischen Volk, dass er weiß was er tut, wenn es um Jobs oder um die Wirtschaft geht. Nichts von dem was er gestern abend sagte, zeigt dem amerikanischen Volk die Zuversicht, dass er weiß was er tun würde, um Jobs zu schaffen oder die Wirtschaft zu stärken.”
Tatsächlich könnte der Arbeitsmaktbericht Romney Vorteile verschaffen. Der will seine Erfahrungen als Geschäftsmann als Trumpf im Wahlkampf einsetzen. Obama lag bislang mit 46 Prozent Umfragezustimmung nur zwei Punkte vor Romney.

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