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Länder um den Stillen Ozean wollen engere Zusammenarbeit

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Länder um den Stillen Ozean wollen engere Zusammenarbeit

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Eine engere Zusammenarbeit wollen die Länder, die rund um den Stillen Ozean liegen. Diese Länder, von Australien und Asien bis nach Nord- und Südamerika, sind in der APEC zusammengeschlossen, dem Asien-Pazifik-Wirtschaftsforum.

Ihr diesjähriges Gipfeltreffen haben sie in Wladiwostok abgehalten, in Russlands äußerstem Osten. Dort haben sie die Abschlusserklärung verabschiedet, die die verstärkte Zusammenarbeit vorsieht: So wollen sie sich besser vor unliebsamen Ereignissen wie der Eurokrise schützen.

Das Gebiet um den Stillen Ozean sei die Lokomotive der Weltwirtschaft, sagt der Gastgeber, Russlands Präsident Wladimir Putin. Der Euroraum rechne mit Stagnation oder sogar Rezession: Hier dagegen gebe es ein bedeutendes Wachstum. Alle Staatsführer in dieser Region seien deshalb zuversichtlich.

Zu Gast in Russlands fernem Osten ist auch die Chefin des Weltwährungsfonds. Christine Lagarde muss sich hier aber ebenfalls zu den Problemen in Europa äußern, nachdem die Zentralbank – wenn auch unter Bedingungen – den quasi unbegrenzten Aufkauf von Staatsanleihen aus Krisenländern beschlossen hat.

Der Währungsfonds sei bereit, sagt Lagarde, bei der Planung und bei der Überwachung möglicher Hilfsprogramme und Bedingungen in diesem Rahmen
zu helfen – bei der Überwachung aber nur, wenn man auch vorher schon bei der Planung einbezogen worden sei.

Die EZB hatte sich bei der Verkündung ihrer Aufkaufpläne ausdrücklich Hilfe vom Weltwährungsfonds gewünscht: Wie diese Hilfe im Einzelnen aussehen könnte, ist aber noch offen.