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Unwetter in New York stören auch gepflegte Ballwechsel

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Unwetter in New York stören auch gepflegte Ballwechsel

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An der amerikanischen Ostküste geht es derzeit ungemütlich zu: Stürme, heftiger Regen und Gewitter machen den Menschen hier zu schaffen, von New York über Washington bis weiter in den Süden.

Zwei Windhosen trafen die Küste im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Außer Schäden an Bäumen und an Stromleitungen wurden aber keine Auswirkungen bekannt. In den letzten Jahren tauchen solche Windhosen regelmäßig in New York auf; früher gab es sie hier kaum.

Bei den US Open in New York gerät wegen des Wetters nun wieder einmal der Zeitplan ins Rutschen, wie schon in den letzten vier Jahren: Das zweite Halbfinale bei den Männern zwischen Novak Djokovic und David Ferrer wurde wegen einer Unwetterwarnung im ersten Satz abgebrochen und auf heute verlegt.

Wegen Regens hatte schon das erste Habfinale zwischen Andy Murray und Tomas Berdych anderthalb Stunden zu spät angefangen. Der Wind blies dann so stark, dass beide immer wieder ihre Aufschlagversuche unterbrechen mussten oder abdrehende Bälle nicht richtig trafen.

Mehrmals musste der Schiedsrichter sogar Ballwechsel unterbrechen, weil Plasttüten oder andere Gegenstände über den Platz wehten. Der Sieger hieß schließlich Andy Murray.

Beide Endspiele des Tennisturniers wurden nun um einen Tag verschoben – die Frauen sollen heute um den Sieg spielen, die Männer morgen. Vor dem fünften Montagsfinale der US Open in Folge lebt jetzt auch wieder die Debatte über ein Dach für den Center Court auf.