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Viele Tote bei Anschlägen im ganzen Irak


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Viele Tote bei Anschlägen im ganzen Irak

Über den ganzen Irak verteilt sind etliche Anschläge verübt worden. Dabei starben nach letzten Angaben insgesamt etwa sechzig Menschen; Hunderte wurden verletzt.

Allein in der Stadt Kirkuk im Landesnorden starben bei mehreren Autobombenanschlägen zwölf Menschen. Unter ihnen waren mehrere Männer, die vor einer Erdölfirma anstanden, um sich als Wachleute zu bewerben.

Gleich sechzehn Iraker wurden bei Amara getötet, im Südosten nahe der Grenze zu Iran. Dort explodierten zwei Autobomben auf einem Marktplatz, in der Nähe eines schiitischen Heiligtums. Im schiitisch geprägten Süden war es zuvor lange ruhig geblieben.

Das gilt auch für die Stadt Nassirija, in der eine Autobombe vor dem französischen Honorarkonsulat hochging. Dabei kam ein Polizist ums Leben. Bei einem weiteren Anschlag in der Stadt wurden zwei Menschen getötet.

Die jetzige Gewalt im Irak ist lange nicht so hoch wie in der Spitzenzeit vor fünf oder sechs Jahren. Trotzdem schaffen es manche Gruppen immer wieder, mit schweren Anschlägen den brüchigen Frieden im Land zu stören.

Zu den jetzigen Anschlägen hat sich bisher niemand bekannt.

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