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Kuba sitzt im Dunkeln

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Kuba sitzt im Dunkeln

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In Teilen Kubas ist die Stromversorgung zusammengebrochen. Zwischen der Hauptstadt Havanna, dem Süden und Westen der Insel leuchteten allein Autoscheinwerfer in die Nacht.

Stromausfälle sind in Kuba nicht ungewöhnlich. Entsprechend gelassen reagierten die Passanten in den Strassen der Hauptstadt: “Was ich gerade gemacht habe? Ich stand in der Schlange vor der Eisdiele und dann wurd’s dunkel. So war das”, so eine jungen Frau. Und auch für diesen jungen Mann gibt es offenbar Schlimmeres: “Wir feierten meinen Geburtstag als die Lichter ausgingen. Jetzt machen wir zu hause weiter.”

Erklären konnten die kubanischen Behörden den Ausfall Medienberichten zufolge nicht. Einige wenige Kubaner konnten sich selbst helfen, mit Dieselgeneratoren.

In den 90er Jahren waren Stromausfälle in Kuba an der Tagesordnung. Der Zusammenbruch des großen Bruders, der Sowjetunion, erschütterte damals das Budget des Inselstaats – und damit auch die Verlässlichkeit des Stromnetzes.