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"Papa Pax" Benedikt vor Friedensmission nach Nahost

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"Papa Pax" Benedikt vor Friedensmission nach Nahost

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Papst Benedikt XVI. hat wenige Tage vor seinem Besuch im Libanon eindringlich zum Verzicht auf Gewalt und zum Dialog im Nahen Osten aufgerufen.

Benedikt XVI.:

“Der Einsatz für den Dialog und die Versöhnung muss für alle Beteiligten Vorrang haben und von der internationalen Gemeinschaft unterstützt werden. Immer mehr machen sich bewusst, wie wichtig ein stabiler und dauerhafter Frieden in der Region für die ganze Welt ist.”

Den UN-Sicherheitsrat und den Syrienkonflikt erwähnte er nicht explizit, auch beim Thema Bedrohung und Exodus von Christen der Region musste man genau hinhören beim Mittagsgebet in der Sommerresidenz Castel Gandolfo: Er verstehe die Pein der leidenden Menschen und sorge sich um alle, “die auf der Suche nach einem Ort des Friedens ihre Familie und ihre Arbeit” verließen.

Suzi el-Hajj, libanesische Autorin und Filmproduzentin:

“Der Besuch von Papst Benedikt XVI. im Libanon ist von historischer Tragweite. Also habe ich einen Song für Jung und Alt in 19 Sprachen geschrieben, der heißt “Papa Pax” – Papst des Friedens. Das ist seine Botschaft im Libanon “Ich bringe euch Frieden.”

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat vor der Papstreise die wachsende Diskriminierung von Christen in islamischen Ländern verurteilt.

Im Libanon leben knapp 40 Prozent Christen.
Das Land hat fast 60 000 Bürgerkriegs-Flüchtlinge aus dem Nachbarland Syrien aufgenommen.

Mit AFP, Reuters, dpa