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Obama hat bei Wahlkampfspenden wieder die Nase vorn

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Obama hat bei Wahlkampfspenden wieder die Nase vorn

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US-Präsident Obama hat erstmals seit mehreren Monaten mehr Wahlkampfspenden erhalten als sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney. Im August lag Obama mit 89 Millionen Euro knapp vor Romney. Auch in den Meinungsumfragen konnte Obama nach dem Demokratischen Wahlparteitag zulegen.

Viel gefährlicher für Romney ist jedoch sein wachsender Rückstand in wichtigen Bundesstaaten wie Ohio: “Ich brauche Ohios Hilfe, um der nächste US-Präsident zu werden. Wir machen einen weiteren Schritt nach vorne, um die Stärke Amerikas zu erhalten”, sagte Romney bei einem Wahlkampfauftritt in Mansfield im Bundessatt Ohio.

Ohio ist einer jeder neun Swing-Staaten, die die Wahl in November entscheiden dürften. Bis auf Virginia und Iowa hat Obama überall einen deutlichen Vorsprung.

In Obamas Heimatstadt Chicago streiken zum ersten Mal seit 25 Jahren die Lehrer. Ihr Ausstand richtet sich gegen Reformen, die Obamas ehemaliger Stabschef und jetziger Bürgermeister von Chicago, Rahm Emanuel durchführen will. Für Obama besteht die Gefahr, dass der Unmut der Gewerkschaften auf den Mittlern Westen übergreift und er seinen dort nur geringen Vorsprung vor Romney verliert.