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Syrien: Auge um Auge, Zahn um Zahn

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Syrien: Auge um Auge, Zahn um Zahn

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Die Grausamkeit an den verschiedenen Fronten in Syrien nimmt mit jedem Monat zu. Die UNO hat massive Vorwürfe sowohl gegen die Regierung als auch gegen die Rebellen erhoben.

Auf einem Video, das von der Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter veröffentlicht wurde, sind offenbar hingerichtete Männer zu sehen. Es soll sich um Soldaten handeln. Rebellen, die daneben stehen, sprechen von Assads Hunden.

Vor dem blutigen Konflikt sind mittlerweile nach Angaben der UNO mehr als 250.000 Syrer in Nachbarländer geflohen.

Hunderte Familien sind in der Nähe der türkischen Grenze gestrandet. Es fehlt an allem und viele befürchten den Ausbruch von Seuchen: “Cholera und Malaria breiten sich aus. Wir befinden uns in einer verzwickten Lage. Auf der einen Seite die Luftangriffe von Assad und auf der anderen Seite das Risiko an Malaria oder Durchfall zu erkranken. Hier gibt es Moskitos und Skorpione.”

Die Flüchtlinge überleben mehr schlecht als recht im Niemandsland und die UNO warnt, dass sich ihre Situation mit dem herannahenden Winter noch verschlechtern werde.