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Zwölf Tote bei Attentat auf Jemens Verteidigungsminister


Jemen

Zwölf Tote bei Attentat auf Jemens Verteidigungsminister

Es war das dritte Sprengstoffattentat auf den jemenitischen Verteidigungsminister
Mohammed Nasser innerhalb eines Jahres. Zwölf Menschen starben, so lokale Medien, als in der Nähe des Regierungsgebäudes in der Hauptstadt Sanaa eine Autobombe neben seinem Konvoi detonierte – sieben Leibwächter und fünf Passanten.

Der Minister überlebte im gepanzerten Fahrzeug. Weitere 13 Menschen wurden durch die Explosion verletzt.

Wie die Nachrichtenwebsite Marib Press berichtet, wurden in der Nähe zwei weitere Autobomben entschärft.

Am Montag hatte das jemenitische Verteidigungsministerium den Tod von Said al-Schihri bekanntgegeben. Der saudische Terrorist galt als Nummer zwei der Gruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP). Er soll während einer Militäraktion in der Provinz Hadhramaut getötet worden sein.

An der Bekämpfung der Al-Kaida-Zellen im Jemen beteiligen sich auch die USA. Viele Jemeniten sehen in den Drohnenattacken einen Angriff auf die Souveränität ihres Landes.

Mit Reuters, AFP, dpa

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