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Angriffe auf US-Einrichtungen in Libyen und Ägypten

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Angriffe auf US-Einrichtungen in Libyen und Ägypten

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Demonstranten haben in Libyen und Ägypten US-Einrichtungen gestürmt – aus Protest gegen einen angeblich anti-islamischen Film. In der libyschen Stadt Bengasi griffen bewaffnete Männer das US-Konsulat an und töteten einen Amerikaner. Das berichtete der arabische Nachrichtensender Al-Arabija. Ein weiterer Amerikaner sei verletzt worden.

Auf dem Botschaftsgelände sei es zu heftigen Zusammenstößen zwischen den Bewaffneten und den Sicherheitskräften gekommen. Das Gebäude sei zunächst mit Panzerfäusten angegriffen und anschließend in Brand gesetzt worden.

In der ägyptischen Haupstadt Kairo drangen Demonstranten auf das Gelände der amerikanischen Botschaft und rissen die US-Flagge herunter. Die Behörden schickten zusätzliche Sicherheitskräfte um eine Erstürmung zu verhindern – vor der Botschaft demonstrierten rund 3000 Menschen.

Der Film, gegen den sich die Proteste richteten, wurde von christlichen Kopten produziert, die in den USA leben. Die Demonstranten betrachten ihn als Beleidigung des Propheten.