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Obama bestätigt: US-Botschafter in Libyen getötet

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Obama bestätigt: US-Botschafter in Libyen getötet

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US-Präsident Barack Obama hat bestätigt,
dass Botschafter Chris Stevens zu den vier Menschen gehört, die beim Angriff auf das amerikanische Konsulat in der libyschen Stadt Bengasi getötet wurden. In der Nacht zum Mittwoch hatten militante Islamisten US-Vertretungen in Ägypten und Libyen gestürmt, aus Protest gegen einen angeblich islamfeindlicher Film.
  
Nach Medienberichten war der Botschafter im Rauch erstickt – zuvor hatte der Mob das Botschaftsgelände gestürmt, das Haus mit Panzerfäusten attackiert und in Brand gesteckt.
 
Die einheimischen Wachleute seien geflohen
 
 
Der stellvertretende Innenminister Libyens, Wanis al-Sharif:
 
“Ich bin fast sicher, dass dieser Angriff auf das Konto von Gaddafi-Anhängern geht.“ Sie hätten die Proteste ausgenützt. Womöglich sei der Angriff eine Reaktion auf die Auslieferung al-Sanussis.
 
 
Abdullah al-Sanussi war 30 Jahre lang Gaddafis Geheimdienstchef. Mauretanien hatte ihn an Libyen ausgeliefert. Ihm werden tausende Hinrichtungen zur Last gelegt.
 
Außerdem hatte das Terrornetzwerk Al-Qaida die
Tötung ihrer “Nummer zwei“ Abu Jahja al-Libi bestätigt. Er soll aus Libyen stammen.
 
 
Das US-Verteidigungsministerium Pentagon hat Marineinfanteristen nach Bengasi auf den Weg gebracht.
 
 
 
 
Mit Reuters, AFP