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US-Notenbank beschließt aggressive neue Maßnahmen

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US-Notenbank beschließt aggressive neue Maßnahmen

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Aufgrund der anhaltend schwachen Konjunktur in den Vereinigten Staaten hat die US-Notenbank, die Federal Reserve, eine weitere geldpolitische Lockerung angekündigt.
 
Zum dritten Mal seit Beginn der Rezession Ende 2007 wird die Fed in großem Umfang Staatsanleihen, Schuldverschreibungen und Hypothekenpapiere aufkaufen. Wie die Fed in Washington mitteilte, wird sie unter anderem monatlich hypothekengesicherte Wertpapiere im Wert von mehr als 30 Milliarden Euro erwerben.
 
Diese Anleihekäufe werden erstmals direkt der wirtschaftlichen Entwicklung folgen und weitergeführt werden, bis sich die Arbeitsmarktlage erheblich verbessert. Neben dieser Neuausrichtung ihrer geldpolitischen Strategie deutete die Zentralbank an, dass sie den Leitzins bis 2015 auf dem historisch niedrigen Niveau von null bis 0,25 Prozent halten wird.
 
Mit der erneuten Konjunkturspritze sollen Unternehmen zu mehr Investitionen ermutigt werden. Auf diese Weise hofft die Fed, die Arbeitslosigkeit von mehr als acht Prozent zu senken. Außerdem sollen die Verbraucher zu mehr Konsum angeregt werden.
 
Während des Präsidentschaftswahlkampfs war die Politik der Fed wiederholt in die Kritik geraten. Obama-Herausforderer Mitt Romney hat angekündigt, dass er den Fed-Chef Berd Bernanke nicht wieder berufen würde.