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USA spekulieren über Al-Kaida Angriff

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USA spekulieren über Al-Kaida Angriff

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Nach dem tödlichen Angriff auf Amerikas
Botschafter in Libyen sind in den USA Spekulationen über eine Verwicklung des Terrornetzwerkes Al-Kaida laut geworden.

Der genaue Ablauf des Angriffs – am elften Jahrestag der Terrorangriffe auf New York – ist noch nicht klar, so das US-State Department. Nicht sicher sei etwa, wer den Botschafter Chris Stevens aus dem brennenden Konsulat in Bengasi holte – und ob er bei der Ankunft in der Klinik bereits tot war oder noch lebte.
Der Arzt Dr. Ziad Abu Zeid aus Bengasi erklärt:
“Es fanden sich keinerlei Verletzungsspuren an seinem Körper. Gar nichts. Nur der Geruch nach Rauch,- ich denke, er ist eindeutig erstickt.”

In den USA wird nun spekuliert, es könne sich um einen gezielten Anschlag am 11. September gehandelt haben.
Der amerikanische Sicherheitsexperte Emile Hokayem:“Die Feuerkraft, die Zahl der Kämpfer, die Ausführung des Angriffs – all das sieht sehr nach einem lang geplanten Anschlag aus.”

Bei der mehr als vier Stunden lang andauernden Attacke auf das Konsulat in Bengasi waren in der Nacht zuvor der Botschafter und drei weitere Amerikaner ums Leben gekommen.