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Atomwächter verurteilen Iran wegen mangelnder Zusammenarbeit

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Atomwächter verurteilen Iran wegen mangelnder Zusammenarbeit

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Die Atomenergiebehörde IAEA hat das Verhalten Irans im Atomstreit verurteilt. Für eine entsprechende Entschließung stimmten im Gouverneursrat 31 der 35 Staaten. Drei Länder enthielten sich, Kuba war dagegen.

Mit Entschließungen löse man die Sache nicht, sagt Irans Botschafter Ali Asghar Soltanieh bei der Atombehörde. Das erschwere nur die Lage und setze die Zusammenarbeit aufs Spiel, die man doch so dringend brauche.

Laut der Entschließung lässt sich nicht sicher sagen,
dass Irans Kernforschung nur friedlichen Zwecken diene. Der Grund: Iran arbeite nur ungenügend mit der IAEA zusammen.

Ob diese Forschung wirklich nur friedlichen zwecken dient, ist der große Streitpunkt in dem schon lange währenden Streit. Iran beteuert das und leitet daraus sein Recht auf atomare Forschung ab. Dagegen verdächtigen vor allem westliche Länder Iran, es strebe in Wahrheit nach Kernwaffen.