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Bei Vierfachmord verletztes Mädchen wieder in Heimat

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Bei Vierfachmord verletztes Mädchen wieder in Heimat

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Das siebenjährige Mädchen, das gemeinsam mit seiner kleinen Schwester, den Mord an seiner Familie in den französischen Alpen überlebte, ist nach Großbritannien zurückgekehrt. Sobald sein Zustand es zulässt, soll es befragt werden.

Der Brite, der die vier Toten entdeckte, hat erstmals öffentlich geschildert, was er vorfand: “Ich bemerkte, dass Menschen in dem Auto waren. Ich sah, dass sie verletzt waren und es war ziemlich offensichtlich, dass sie nicht bei einem Autounfall verletzt worden waren. Das ganze sah wie eine Szene aus einem Hollywood-Film aus und es hätte mich nicht überrascht, wenn jemand gesagt hätte: “Schnitt” und alle wären aufgestanden. Aber leider war es kein Film, sondern Realität. Ich bekam Angst, weil ich mir dachte, vielleicht treibt sich ein Verrückter in diesem Wald herum.”

Bei der Bluttat waren ein in Großbritannien lebendes Ehepaar, die Mutter der Frau und ein offenbar zufällig vorbeikommender Radfahrer erschossen worden.

Die Ermittler haben bislang noch keinen Verdächtigen, sie vermuten allerdings, dass die Gründe der Tat in Großbritannien zu finden sind. Die französischen und britischen Behörden arbeiten eng zusammen.