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Eurogruppe erwägt Fristenverlängerung für Griechenland

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Eurogruppe erwägt Fristenverlängerung für Griechenland

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Die Finanzminister der Eurogruppe beschäftigen sich bei ihrem Treffen in Zypern vor allem mit der anhaltenden Finanzkrise Griechenlands.

Schon vor dem Treffen in Nikosia zeichnete sich die Bereitschaft ab, der griechischen Regierung mehr Zeit für die Umsetzung der versprochenen Reformen zu geben. So äußerten sich die Finanzminister Österreichs und der Niederlande. Zusätzliches Geld für Griechenland käme jedoch nicht in Frage.

Die Gläubiger-Troika habe erst vor einer Woche mit der Prüfung der Finanzlage Griechenlands begonnen, so IWF-Chefin Christine Lagarde, und es sei daher zu früh, um über einen Aufschub zu entscheiden. Griechenland habe enorme Anstrengungen unternommen, so Lagarde, müsse dies aber auch weiterhin tun. Anpassungen seien möglich und Fristen seien eine Option.

Eine endgültige Entscheidung über eine mögliche Revision des griechischen Finanzierungsprogramms werden die internationalen Gläubiger vermutlich erst in der zweiten Hälfte des kommenden Monats fällen.