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Friedensbotschaft in Kriegsregion: Papst im Libanon

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Friedensbotschaft in Kriegsregion: Papst im Libanon

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In einer aufgeheizten Atmosphäre macht sich Papst Benedikt XVI. an diesem Freitag auf den Weg in den Libanon. Während im Nachbarland Syrien Bürgerkrieg herrscht und die Region zuletzt durch die Mohammed-Verunglimpfung auf die Barrikaden gebracht wurde, will das Oberhaupt der Katholiken Frieden und Versöhnung predigen.

Bischara al-Rai, der Patriarch der Maroniten im Libanon, einer der ältesten christlichen Religionsgemeinschaften im Land, meint, der Papstbesuch sei ein Aufruf für Frieden im Heiligen Land, zur Lösung des Konflikts der Israelis mit Palästinensern und Arabern, und ein Friedensappell an die arabischen Staaten, um die nötigen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Reformen durchzuführen.

Bei dem dreitägigen Besuch geht es insbesondere um den Exodus der Christen aus der Region, die sich zunehmend bedrängt fühlen. Zu der Problematik hatte die Nahost-Bischofssynode vor zwei Jahren Lösungen gesucht, der Papst wird jetzt in Beirut das Schlussdokument vorlegen.