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Inflation steigt in USA und Eurozone

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Inflation steigt in USA und Eurozone

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Die Verbraucherpreise in den USA sind im zweiten Monat in Folge gestiegen. Das Preisniveau betrug im August 1,7 Prozent im Vergleich zu 1,4 Prozent im Vormonat. Volkswirte waren von einer höheren Inflation von um die 2 Prozent ausgegangen.

Die verhältnismäßig geringe Preissteigerung gibt der US-Notenbank mehr Spielraum für ihr drittes Konjunkturprogramm. Kritiker befürchten, die Lockerung der Geldpolitik könnte die Inflation zu schnell in die Höhe treiben.

Einen weit höheren Anstieg der Verbraucherpreise gab es in der Eurozone. Dort betrug die Jahresteuerung 2,6 Prozent. Im Juli waren es noch 2,4 Prozent.

Verursacht wurde die Teuerung vor allem durch die steigenden Kosten von Energie, Lebensmitteln und Genussmitteln. Ohne diese betrug die Inflation lediglich 1,5 Prozent.

Die Lebensmittelpreise lagen im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent höher. Alkohol und Tabak waren fast 5 Prozent teurer. Erheblich höhere Verkehrskosten trugen ebenfalls zur Teuerung bei.

Wichtigster Antrieb der Inflation ist der hohe Ölpreis, der fast neun Prozent höher liegt als vor einem Jahr, und laut Erwartung von Marktbeobachtern weiter steigen wird.