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New York: Keine Eimergrößen mehr bei süßen Getränken

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New York: Keine Eimergrößen mehr bei süßen Getränken

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Süße Getränke in der üblichen Eimergröße sind in New York bald verboten: In Zukunft sollen nur noch sechzehn Unzen in die Becher oder Flaschen, also
ein knapper halber Liter – größer darf eine Portion nicht mehr sein.

Der zuständige Ausschuss in New York, das Board of
Health, hat das jetzt gebilligt; mit der Idee hatte der Oberbürgermeister schon im Mai für Aufsehen gesorgt.

Michael Bloomberg will damit erreichen, dass seine New Yorker nicht mehr so dick sind. Auf seine eigene Idee ist er stolz: Vom größten Schritt spricht
er, den jemals eine Stadt gegen Fettleibigkeit unternommen habe. Viele weitere Städte würden dem sicher folgen, und das werde dazu beitragen, Leben zu retten.

Das Verkaufsverbot für die Getränkeeimer und Riesenflaschen gilt zum Beispiel in Gaststätten oder Kinos – also überall dort, wo städtische Kontrolleure sowieso schon auftauchen. In Geschäften sind sie weiterhin legal zu kaufen.

Völlig ausgenommen von dem Verbot sind zum Beispiel Fruchtsäfte und alkoholische Getränke; es gilt auch nicht für kalorienfreie Süßgetränke.

In Kraft tritt die neue Regelung in einem halben Jahr, am 12. März – wenn die Getränkehersteller bis dahin nicht noch etwas vor Gericht erreichen.