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Weitere erbitterte Proteste gegen islamfeindliches Video

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Weitere erbitterte Proteste gegen islamfeindliches Video

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In Ägypten dauern die Proteste gegen das islamfeindliche Video aus den USA an. In der Hauptstadt Kairo versammelten sich am Abend wieder Hunderte Menschen in der Gegend um die amerikanische Botschaft. Tagsüber waren bei Straßenschlachten mit Sicherheitskräften mehr als zweihundert Menschen verletzt worden.

Die Macher des Videos erregen diesen Zorn, weil sie
zum einen den Religionsgründer Mohammed überhaupt darstellen, und das zum anderen auch noch wenig schmeichelhaft – unter anderem als Frauenheld und Kinderschänder.

Sie finde das Video widerwärtig und verwerflich, sagt Hillary Clinton, die amerikanische Außenministerin. Die Regierung habe damit nichts zu tun; sie lehne Inhalt und Botschaft des Videos ab. Die USA, so erinnert sie, gründeten sich auf dem Bekenntnis zu religiöser Toleranz.

In Jemen stürmten mehrere hundert Demonstranten das Gelände der amerikanischen Botschaft. Dort warfen sie Fenster ein und zündeten Autos an, ehe sie von Sicherheitskräften zurückgedrängt wurden. Nach Behördenangaben wurden dabei drei Angreifer getötet.