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Al Kaida bekennt sich zu Anschlag auf US-Konsulat in Libyen

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Al Kaida bekennt sich zu Anschlag auf US-Konsulat in Libyen

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Der Angriff auf das amerikanische Konsulat in Bengasi ist offenbar doch ein Racheakt von Al Kaida, dies gab der jemenitische Ableger des militanten Islamistennetzwerks bekannt. Der Anschlag ist demnach eine Reaktion auf den Tod der Nummer zwei Al Kaidas, Abu Yahya al-Libi.

Wie der Übergangspräsident Libyens Mohamed Al Magariaf erklärte, seien in den Anschlag ausländische Kräfte verwickelt.

Dass Al Kaida hinter der Tat stehen könnte, hatte US-Präsident Barack Obama bei der Trauerfeier für das getötete Botschafterpersonal an diesem Freitag ausgeschlossen. Die vier Amerikaner starben während der gewaltsamen Reaktionen auf den umstrittenen Mohammed-Film.

Obama sagte, “während wir um sie trauern, müssen wir gleichzeitig eine klare und unmissverständliche Botschaft an die Welt senden: Die Angreifer werden ihrer gerechten Strafe nicht entkommen. Niemandem ist es erlaubt, die Entschlossenheit der USA in Frage zu stellen.”

US-Botschafter Christopher Stevens und drei seiner Mitarbeiter waren am Jahrestag des 11. September in der Auslandsvertretung in Bengasi getötet worden. Die Angreifer setzten stundenlang Brandbomben und Panzerfäuste ein.