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Papst nennt Waffen für Syrien "schwere Sünde"

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Papst nennt Waffen für Syrien "schwere Sünde"

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Der Papst hat seinen Besuch im Libanon begonnen. Erste Station dieser dreitägigen Reise war der Wallfahrtsort Harissa, nicht weit von der Hauptstadt
Beirut.

Zu Beginn seines Besuchs ging das Oberhaupt der katholischen Kirche auf die Lage im Nachbarland Syrien ein. Dabei forderte er ein Ende der Waffenlieferungen; er nannte solche Lieferungen sogar eine schwere Sünde. Syrien brauche keine Waffen, sagte er, sondern Ideen für den Frieden.

Der Papst wird sich im Libanon auch mit den führenden Vertretern der dortigen Moslems treffen; außerdem mit dem Staatspräsidenten, einem Christen. Höhepunkt der Papstreise ist morgen eine Messe in Beirut.