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Gerüchte bestätigen sich: Iranische Soldaten in Syrien

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Gerüchte bestätigen sich: Iranische Soldaten in Syrien

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Der Iran hat erstmals zugegeben, Eliteeinheiten nach Syrien geschickt zu haben. Die Revolutionsgarden sollten Präsident Baschar al-Assad im Kampf gegen die Aufständischen unterstützen. In welchem Umfang, blieb unklar. Gerüchte, wonach Teheran die Regierung in Damaskus seit Beginn der Aufstände unterstützt, kursieren schon lange.

General Mohammad Ali Dschafari bestätigte, “wegen der angespannten Lage im Libanon und in Syrien waren einige Revolutionsgardisten in diesen Ländern stationiert. Das bedeutet aber nicht, dass wir dort eine militärische Präsenz haben.”

Wie sich der Iran verhält, falls es einen Militärschlag gegen Syrien gibt, ließ Dschafari offen. Seit dem frühen Morgen flogen regierungstreue Truppen in Syrien erneut Angriffe auf Rebellenhochburgen wie die Außenbezirke von Damaskus. In Hadschar al-Aswad kam es zu Schusswechseln zwischen Oppositionellen und Baschar-treuen Soldaten.

Mindestens 18 Zivilisten und zwei Oppositionskämpfer wurden an diesem Sonntag bisher getötet. Der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge erhöht sich die Zahl der Todesopfer in Syrien insgesamt auf 27.000.