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London swingt durch seine Modewoche

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London swingt durch seine Modewoche

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Thronjubiläum, Olympia und nun die Modewoche – über Mangel an Abwechslung kann sich London in diesem Jahr nicht beklagen.

Nach dem “Sommer aller Sommer” kommt mit Herbstbeginn nun auch wieder die Modewelt in die britische Hauptstadt. Die Fashion Week hofft darauf, direkt nach der New Yorker Modewoche noch vom London-Hype profitieren zu können.

Hinter New York, Mailand und Paris steht London aber weiter zurück. Die ganz großen Namen zeigen woanders.

Selbst britische Erfolgsdesignerinnen wie Stella McCartney zieht es nicht nach Hause. Vivienne Westwood und Alexander McQueen haben ihre kleineren, jüngeren Kollektionen in London, das Großprogramm aber läuft anderswo.

Dabei wurde die britische Hauptstadt zuletzt zum zweiten Mal in Folge zur Modehauptstadt der Welt gekürt. Dabei wurde unter anderem ausgewertet, wie oft London in Modeblogs oder Zeitschriften genannt wurde.

New York, Paris und Mailand fielen dahinter ab. Nach London geht es offenbar zum Shoppen und zum Ideenholen. Doch für viele Designer scheinen die anderen großen Modewochen weiter klangvollere Namen zu sein.

Zum Segen sondergleichen ist aber für die britische Modebranche die Unterstützung durch Prominente geworden, allen voran Herzogin Kate, Prinz Williams Frau.

Designer wie Roksanda Ilincic, Erdem und Kane sind wegen Kate mittlerweile ebenso auf den Haupteinkaufsstraßen bekannt. Auch Premierministergattin Samantha Cameron und Präsidentengemahlin Michelle Obama tragen zum Beispiel britisch, ebenso Stars wie Lady Gaga oder Model Miranda Kerr.

Mittlerweile steuert die Modebranche nach Angaben des British Fashion Council jährlich 21 Milliarden Pfund (etwa 27 Milliarden Euro) zur britischen Wirtschaft bei.