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Neue Proteste gegen Sparpolitik auch in Spanien

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Neue Proteste gegen Sparpolitik auch in Spanien

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Auch in Spanien ebben die Proteste gegen die Sparmaßnahmen nicht ab. Zehntausende kommen aus allen Landesteilen in der Hauptstadt Madrid zusammen, um gegen soziale Einschnitte zu demonstrieren.

Hinter dem Marsch steht eine Vielzahl von Organisationen. Sie wollen eine Volksabstimmung über die Einsparungen, die die konservative Regierung unter Mariano Rajoy beschlossen hat.

So etwas wie Rajoy habe noch niemand geschafft, sagt eine Demonstrantin; er habe Spanien geeint – aber natürlich gegen sich.

Die Regierung sieht zu ihrer Politik aber keine Alternative: Natürlich bitte man die Spanier um Opfer, sagt Finanzminister Luis de Guindos; aber diese Opfer seien unvermeidbar.

Für die nächsten beiden Jahre hat die spanische Regierung aber schon wieder neue Einsparungen angekündigt – noch einmal gut einhundert Miliarden Euro. Ob sie ihr Sparziel dieses Jahr ohne weiteres Sparen oder Kürzen erreichen kann, ist offen – auch wenn der Finanzminister das für möglich hält.