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Proteste gegen islamfeindlichen Film auch in Europa

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Proteste gegen islamfeindlichen Film auch in Europa

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Auch in Europa protestieren Moslems gegen den islamfeindlichen Film aus den USA. Im belgischen Antwerpen machen sie ihrem Unmut über das Video
Luft, das wenig schmeichelhaft mit ihrem Religionsgründer Mohammed umgeht.

Später kommt es dort, im Stadtteil Borgerhout, zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Mehr als einhundert Menschen werden festgenommen, kommen am Abend aber wieder auf freien Fuß.

In London demonstrieren einige hundert Menschen vor der amerikanischen Botschaft, ebenfalls aus Ärger über das umstrittene Video.

In den USA hat die Polizei den Mann befragt, der nach Angaben der Ermittler wesentlich hinter dem Film steht. Dabei ging es aber um mögliche Verstöße gegen Bewährungsauflagen. Der Mann ist wegen Scheckbetrügereien verurteilt und darf zum Beispiel keine falschen Namen verwenden oder auch
nicht ohne Genehmigung ins Internet.

Eine deutsche Rechtspartei will den umstrittenen Film in Berlin öffentlich aufführen. Dabei verweist die Partei, Pro Deutschland, auf Kunst- und Meinungsfreiheit. Die Bundesregierung will dagegen aber mit allen Mitteln vorgehen, weil sie weitere Unruhen fürchtet.