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Oben-Ohne-Skandal: Palast erstattet Strafanzeige

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Oben-Ohne-Skandal: Palast erstattet Strafanzeige

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Während Prinz William und Kate bei ihrer Asien-Tour weiter tapfer lächeln, ziehen ihre Anwälte in Paris vor Gericht, um gegen die Verbreitung der Oben-Ohne-Bilder der Herzogin vorzugehen.

Das französische Magazin “Closer” hatte Bilder von Kate beim Sonnenbad in der Provence veröffentlicht. Das britische Könighaus hofft nun, dass die Strafanzeige einen abschreckenden Effekt haben wird. Der Anwalt Christopher Mesnooh erklärte: “Für die meisten Zeitschriften ist es finanziell interessant diese Fotos zu veröffentlichen. Sie entscheiden sich also dazu und nehmen eine Klage in Kauf.”

Das italienische Klatschmagazin “Chi” widmet den Oben-Ohne-Bildern ausführliche 28 Seiten. Chefredakteur Alfonso Signorini empfahl dem Palast das Ganze mit britischem Humor zu nehmen. Die Medien übten nur ihr Recht aus, zu informieren. “Es gibt mehrere Faktoren: das öffentliche Interesse, die Fotos sind in keinster Weise morbide und die Privatsphäre wurde nicht verletzt, weil die Fotos von einem öffentlichen Ort aus, also von einer Straße aus geschossen wurden. Die Fotos verstoßen demnach nicht gegen das italienische Recht,” so Signorini.

Das Magazin “Chi” gehört zum Medienimperium des
ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. Seine Tochter, die das Mondadori-Verlagshaus leitet, sagte jedoch, ihr Vater habe seine Finger nicht im Spiel.