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UN: August blutigster Monat in Syrien seit März 2011

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UN: August blutigster Monat in Syrien seit März 2011

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Der Syrienkonflikt hat nach Informationen der UN deutlich an Schärfe zugenommen. So sei der Monat August der blutigste für das Bürgerkriegsland gewesen seit dem Beginn der Proteste vor eineinhalb Jahren.

Allein in der letzten Woche des Vormonats kamen demnach 1600 Menschen ums Leben. Und die Gewaltspirale dreht sich weiter: In mehreren Vierteln Aleppos gab es an diesem Montag erneut heftige Kämpfe. Unbestätigte Videos aus dem Internet zeigen Angriffe auf die Rebellenhochburgen Idlib, Rastan und Homs, wo Häuser und Moscheen unter Beschuss stehen.

Nach weiteren Informationen der Vereinten Nationen werden Kriegsverbrechen nicht mehr nur von regimetreuen Truppen begangen, sondern mehr und mehr von militanten Rebellen.

Syrien sei ein Sammelbecken ausländischer Kämpfer. Die sunnitischen Aufständischen werden demnach von den Golfstaaten und der Türkei unterstützt. Präsident Baschar Assad, den sie stürzen wollen, ist hingegen Alawit, eine Abspaltung des schiitischen Glaubens im Iran. Erst am Sonntag hatte ein hoher Offizieller in Teheran die Präsenz von iranischen Elitesoldaten in Syrien bestätigt.