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Chinesisch-japanischer Inselstreit beeinflusst Sportereignisse

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Chinesisch-japanischer Inselstreit beeinflusst Sportereignisse

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Der Streit zwischen China und Japan um eine Inselgruppe im ostchinesischen Meer hat nun auch den Sport erreicht. Aufgrund des Konfliktes entschied sich die chinesische Badminton-Delegation, nicht an den Japan Open teilzunehmen. Zum Leidwesen der Gastgeber:

“Es ist schade, dass die chinesischen Spieler nicht hier sind, aber es gibt noch andere starke Gegner aus anderen Ländern. Wir werden jedenfalls versuchen, unser Bestes zu geben”, sagt die japanische Spielerin Reika Kakiiwa.

Und auch die Tour of China, das Aushängeschild des chinesischen Radsports, wird durch den politischen Konflikt in Mitleidenschaft gezogen. Das japanische Team Aisan sowie Journalisten und Fotografen aus Nippon wurden von der weiteren Teilnahme beziehungsweise von der Berichterstattung ausgeschlossen. Für die im Oktober stattfinde Peking-Rundfahrt sind dem Vernehmen nach ähnliche Sanktionen geplant.