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Euronews-Korrespondent berichtet von Schlacht in Aleppo

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Euronews-Korrespondent berichtet von Schlacht in Aleppo

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Aus Syrien erreichen uns weiterhin Bilder eines erbitterten Kampfes zwischen den Assad-treuen Regierungstruppen und der Freien Syrischen Armee der Rebbellen. Vor allem in Aleppo tobt eine furchtbare Schlacht. Euronews-Korrespondent Farouk Atig ist vor Ort.

“Sicher kann man sich hier derzeit nicht fühlen, egal auf welcher Seite der Front man sich befindet. In der Rebellen-Hochburg scheint es, unserer Ansicht nach, zwar etwas sicherer zu sein. Es sind jedoch jederzeit Überläufe möglich.

Wir hörten sehr, sehr häufig Bombardierungen. Fast im Minutentakt. Auch als wir mit unserem Fahrzeug unterwegs waren hörten wir Schießereien zwischen den Rebellen und der syrischen Armee.

Es ist sehr, sehr schwierig sich hier zu bewegen, ohne sich in Gefahr zu bringen, hier in Aleppo. Heute Morgen trafen wir Menschen, die dabei waren aus der Stadt zu fliehen. Menschen die zu Flüchtlingen werden, weil die humanitäre Situation hier katastrophal ist.

Beide Seiten scheinen sich auf einen anhaltenden Konflikt einzustellen. Die Situation scheint festgefahren und keine der beiden Seiten kann sicher sein, dass sie die Schlacht um Aleppo gewinnt. Und das obwohl die Bewaffnung der Regierungstruppen, der der Freien Syrischen Armee überlegen ist. Die meisten Menschen scheinen zu erkennen, dass wir uns auf einen Krieg einstellen müssen, der ohne Frage mehrere Monate dauern wird.”