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Europas Automarkt tritt weiter auf die Bremse

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Europas Automarkt tritt weiter auf die Bremse

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Mit dem Fahrzeugmarkt in Europa geht es weiter bergab. Die Schuldenkrise lähmt den Verkauf von
Kfz in der Europäischen Union. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen ging im August den elften Monat in Folge zurück. In der EU sank die Zahl verkaufter Autos in den ersten acht Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund sieben Prozent auf 8,27 Millionen, wie der europäische Branchenverband Acea mitteilte.

Besonders herbe Einbrüche gab es im stark gebeutelten Griechenland. Hier halbierte sich der Autoabsatz mit 46,7 Prozent nahezu. In Portugal ging der Verkauf um 33 Prozent zurück. Italien verzeichnete einen Rückgang von rund 20 Prozent. In Deutschland nimmt sich das Minus mit 4,7 Prozenz dagegen bescheiden aus.

Weltweit stieg der Autoabsatz, denn die USA, China, Russland, Japan und Brasilien verbuchten enorme Zuwächse. Die USA verzeichneten im August bei den Neuzulassungen ein Plus von fast 20 Prozent.

Im Kampf um Absatzzahlen setzt der rumänische Autobauer Dacia auf preiswerte Modelle. Der neue “Dokker” kostet in der einfachen Ausführung gerade 8700 Euro. Teuer – so glaubt man – geht in Europa zur Zeit gar nicht.