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Pakistans Regierung gibt in Korruptionsaffäre nach

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Pakistans Regierung gibt in Korruptionsaffäre nach

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Im Streit um Korruptionsvorwürfe gegen Pakistans Präsidenten Asif Ali Zardari scheint die Regierung nun den Forderungen des Obersten Gerichtshofs Folge leisten zu wollen. Ministerpräsident Raja Pervez Ashraf erklärte, seine Regierung werde, wie vom Gericht gefordert, innerhalb einer Woche in der Schweiz die Wiederaufnahme von Ermittlungen gegen Zardari beantragen.

Ashrafs Vorgänger hatte dies stets verweigert mit dem Hinweis auf die Immunität des Präsidenten. Im Juni wurde er wegen Missachtung des Gerichts des Amts enthoben.

Präsident Zardari und seine 2007 ermordete Ehefrau, Ex-Regierungschefin Benazir Bhutto waren vor fast zehn Jahren in der Schweiz wegen Geldwäsche verurteilt worden. Pakistan gewährte ihnen später Amnestie, doch diese hält die pakistanische Justiz für rechtswidrig und verlangt die Wiederaufnahme der Ermittlungen gegen den Präsidenten.