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Proteste gegen Mohammed-Video reißen nicht ab

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Proteste gegen Mohammed-Video reißen nicht ab

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In Ägypten kam es während Demonstrationen erneut zu Ausschreitungen. Ziel der Wut werden offenbar zunehmend Christen.

In Kairo wurde das Haus einer christlichen Frau unter Polizeischutz gestellt, nachdem dort wütende Demonstranten aufmarschiert waren, die dem Sohn der Frau Beteiligung an dem Schmähvideo vorwerfen.

Im von Indien verwalteten Teil Kaschmirs sind bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften zahlreiche Menschen verletzt worden. Muslimische Gruppen hatten aus Protest gegen das Video zu einem Streik aufgerufen.

Im benachbarten Pakistan gab es ebenfalls erneut Proteste. In Peschawar setzte die Polizei Tränengas ein, um die Demonstrationen aufzulösen.

Schon am morgen sperrte die pakistanische Regierung den Zugang zur Internetplattform YouTube, weil sie sich geweigert hatte, Ausschnitte aus dem Film zu entfernen.

Anti-amerikanische Demonstrationen organisierte auch die muslimische Minderheit in Thailand. Vor der US-Botschaft in Bangkok verlangten die Demonstranten die Bestrafung der für das Video Verantwortlichen.