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Rushdie erneut im Visier der Mullahs

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Rushdie erneut im Visier der Mullahs

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Er hat es am eigenen Leib erlebt, was es für Folgen hat, den Propheten zu beleidigen. In seiner neu erschienenen Autobiografie schildert der britisch-indische Autor Salman Rushdie auch sein Leben im Untergrund. Wegen seines Romans “Die satanischen Verse” verhängte Ajatollah Chomeini 1989 eine Fatwa gegen ihn.

Doch Rushdie würde die Verse heute wieder genauso schreiben: “Die Redefreiheit ist die Wichtigste von allen, denn ohne sie verschwinden die anderen Freiheiten. Sie ist das Fundament, der Fels einer offenen Gesellschaft. Wenn man die Redefreiheit aufs Spiel setzt, dann riskiert man etwas, was entscheidend ist für die Gesellschaften in denen wir das Glück haben zu leben.
Bücher, Kunstwerke und Universitätsartikel, sie alle werden von unterschiedlichen religiösen Gruppen angegriffen und der Staat gibt jedes Mal nach.”

Heute ist Rushdie erneut im Visier der Mullahs. Medienberichten zufolge hat eine iranische Stiftung
sein Kopfgeld auf umgerechnet 2,5 Millionen Euro erhöht.